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Dorfrundgang

Herzlich Willkommen beim Historischen Dorfrundgang:

Klicke die Positionsmarken in der Karte an oder finde die einzelnen Objekte unterhalb der Karte!

Dorfrundgang - Station 1

Banner Wappen

Wappen Lüxem

Das Lüxemer Wappen legt Zeugnis historischer Zusammenhänge ab. Wie das Landeshauptarchiv Koblenz in einem Schreiben vom 18.08.1980 mitteilt, lautet die offizielle Beschreibung des Wappens folgendermaßen:

„In wellenförmig gespaltenem Schilde vorn in Gold über schwarzem Dreiberg im Schildfuß ein rotbewehrter schwarzer Löwe, belegt mit fünflätzigem rotem Turnierkragen, hinten in Silber ein rotes Balkenkreuz“.

Als Begründung führt das Landeshauptarchiv an:
„Vor den Umbrüchen als Folge der Französischen Revolution stand die Landesherrschaft über Lüxem je zur Hälfte der Grafschaft Gerolstein (Löwe) und dem Kurfürstentum Trier (Kreuz) zu. Grenze zwischen beiden Landesherrschaften war der mitten durch den Ort
fließende Bach. Deshalb wurde der Schild wellenförmig gespalten“.

Schild "Lüxemer Wappen" als PDF

Weitergehende Informationen:
- Lüxem (Wikipedia)
- Grafschaft Gerolstein (genealogy.net)
- Kurfürstentum Trier (genealogy.net)
- Zugehörigkeit der Vogtei Lüxem zur Grafschaft Manderscheid
- historisch-georgrafische Beschreibung "Eiflia illustrata"

Dorfrundgang - Station 2

Banner Haus Rader

Haus Rader

Das Bauernhaus im Ortskern von Lüxem wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Fachwerkwände aus Lehm teilten das Erdgeschoss in 3 Zimmer und das Dachgeschoss in 4 Zimmer. Zeitweise lebten 13 Personen in diesem Haus.
Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde 1984 renoviert. hierbei wurden der angebaute Backofen, die Takenanlage in der Flurküche und die Holzbalkendecke erhalten und neue Holzsprossenfenstereingebaut.

 Schild als PDF

Dorfrundgang - Station 3

Banner Zehntscheune

Bild Zehntscheune

Als Zehntscheune oder Zehntscheuer wurde ein Lagerhaus zur Annahme und Aufbewahrung der Naturalsteuer Zehnt bezeichnet.

In Lüxem war in diesem Gebäude auch lange Zeit, die 1907 gegründete Feuerwehr untergebracht.

Das Foto zeigt die Zehnscheune mit dem Platz der „Drei Birken“ im Vordergrund.

Schild als PDF

Dorfrundgang - Station 4

Banner Alte Dorfschule

Foto Alte DorfschuleEs handelt sich um die ehemalige „Alte Schule“ in der Ortsmitte (ehemals gegenüber der Zehntscheue), die später als Gemeindesaal genutzt wurde.

Der erste Schulbetrieb in Lüxem datiert auf das Jahr 1789.

Am 1. März 1863 wurde Matthias Latz als Lehrer nach Lüxem berufen. Er unterrichtete 33 Jahre lang und war maßgeblich an der Planung der eigenen Schule beteiligt.

Der erste Unterricht in der Dorfschule fand am 1. Dezember 1867 statt. Der Bau kostete 3.500 Taler.

Im Jahr 1895 gingen in Lüxem 88 Kinder zur Schule - 52 Knaben und 36 Mädchen.

Wegen Baumängel wurde die Dorfschule 1934 geschlossen und 1960 abgerissen.

Dorfrundgang - Station 5

Banner Wegekreuze

Bild WegekreuzDie meisten Wegekreuze wurden in oder nach kriegerischen Auseinandersetzungen aufgestellt. Auf der Gemarkung Lüxem stehen sieben dieser auch Pest- oder Schmerzenskreuze genannten Denkmäler.

Das Bild zeigt das 7. Kreuz aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Pieta mit Maria Magdalena und Joseph von Arimathäa. Die Innschrift erinnert an das Ende eines jeden Menschen:

„Muttergottes bitte für uns in der Stunde unseres Todes amen.“

Umfassende Informationen über alle Wegekreuze unter "Unser Dorf"

Dorfrundgang - Station 6

Banner SchreinerBild SchreinerDie Arbeit des Schreiners hat schon seit Jahrtausenden die Lebensqualität und den Stil des Menschen maßgeblich bestimmt.

Die Tradition des Schreinerunternehmens in Lüxem besteht seit über 100 Jahren. Johann-Josef Hayer gründet am 01.01.1903 die Schreinerei in Lüxem.

Nicht nur für die Holzbearbeitung, sondern auch für den Maschinenbau hatte er ein besonderes Händchen. So entwickelte er eine Holzbearbeitungsmaschine, die am 22.04.1913 patentiert wurde.

Im Jahr 1915 produzierte er sogar seinen eigenen Strom für Licht und Maschinen der Schreinerei.

Dorfrundgang - Station 7

Banner MühleBild MühleAls Betriebsstätte fungierte das heutige Gelände der Mühlenbäckerei ab 1891 für eine Stellmacherei und ein Sägewerk.

1928 entstand hier eine Genossenschaftsmühle, die 1933 von Matthias Ambrosius gekauft und anschließend von ihm bewirtschaftet wurde.

Auch das Sägewerk, das weiterhin bestand, wurde von ihm übernommen.

1957 kam die Bäckerei hinzu, in der zunächst ein Bäcker beschäftigt war.

Zur Dorfkirmes im Juli 1957 wurde das erste Brot in der Mühlenbäckerei gebacken.
 

Dorfrundgang - Station 8

Banner BrunnenBild HochbehälterBrunnen BungertLüxem wurde früher mit Trinkwasser aus dem eigenen Hochbehälter versorgt.

Heute erhält der Stadtteil Lüxem sein Trinkwasser vom Zweckverband Eifel-Mosel aus dem Wasserwerk "Obere Salm", das sich in der Nähe der Ortslage von Großlittgen befindet.

Bei Bauarbeiten zur Herrichtung der Straße "Im Bungert" ist man auf die alte Wasserleitung (Überlauf) des Hochbehälters gestoßen, die den Brunnen in der Bungert bis heute mit Wasser versorgt.

Der alte Hochbehälter (Baujahr 1927) befindet sich im Wald oberhalb des Grundstücks "Im Bungert 32 (heute Michels, vormals "Waldschenke").
 

Dorfrundgang - Station 9

Banner Gefrieranlage
Ehemaliges Wohn- und Geburtshaus von Karl Kappes, Im Bungert – heute Gefrieranlage.

Durch die zentrale Lage im alten Ortskern wurde das nicht mehr bewohnbare Haus 1961 durch die Gemeinde in Eigenleistung zum Gefrierhaus umgebaut.

Das Gefrierhaus erhielt nach dem Umbau 64 Boxen zu 254 Liter und 79 Boxen mit 127 Liter Fassungsvermögen.

Jäger nutzen den Vorraum, um die erlegten Tiere zu zerlegen und vorzukühlen.
 

Dorfrundgang - Station 10

Banner KegelbahnKegeln hat in Lüxem eine lange Tradition.
Bereits im Jahre 1927 gründeten interessierte Bewohner einen Kegelclub. Neben dem sportlichen Aspekt spielte die Geselligkeit und die Unterhaltung eine tragende Rolle.
Da die erste Kegelbahn auf dem Weisrink stand, trug der Kegelclub den Namen „Weisring“.
Die Kegelbahn wurde im 2. Weltkrieg leider zerstört. Ehrgeizige Kegelbrüder wollten den Sport aufrechterhalten und legten 1949 den Grundstein für den Bau einer neuen Bahn. Diese wird seit 1967 bis heute vom Kegelclub „Lausbuben“ genutzt.

Dorfrundgang - Station 11

Banner TabakschuppenBild Tabakschuppen / ViehwaageErste Aufzeichnungen zum Tabakanbau im Wittlicher Tal datieren aus dem Beginn des
18. Jahrhunderts.

Die Lage und der sandige Boden in Lüxem waren besonders gut für den Anbau geeignet. Mit diesen Voraussetzungen wuchs in Lüxem der beste Tabak der Region.

In den Tabakschuppen wurden die frisch geernteten Blätter über mehrere Wochen zum trocknen aufgehangen.

Dorfrundgang - Station 12

Banner 50. BreitengradDer 50. Breitengrad geht einmal um die ganze Welt.

Lüxem liegt auf einer Linie mit Mainz, Krakau (Polen), Kiew (Ukraine), Lizard Point (Südengland) oder Ulan-Gom (Mongolei) sowie dem Ort Portage la Prairie in der kanadischen Provinz Manitoba.

Der 50. Breitengrad hat einen Umfang von 25.339 Kilometern. Bei einer durchschnittlichen
Fluggeschwindigkeit von 800 KMH, wäre man für eine Umrundung der Erde entlang dieser Linie knapp 32 Stunden unterwegs.

Dorfrundgang - Station 13

Banner Alte SchuleFoto Alte SchuleDer dominante Bau der ehemaligen Mädchenschule wurde 1907/1908 nach Plänen des Kreisbaumeisters Vienken durch den Maurermeister Matthias Berhard aus Lüxem in erhöhter Lage am westlichen Ortsrand erbaut.

In seiner eigentümlichen Art verwendete der Architekt die ortsüblichen Materialien und Formen in der zeittypisch malerischen Weise.

Im Baukörper wurde das Fachwerk oder der hochgezogene Sockel aus Bruchstein mehr dekorativ als funktional verwendet.


Heute beheimatet der ortsprägende Bau den Kindergarten und das Probelokal des
Musikvereins Lüxem.

Dorfrundgang - Station 14

Banner DorfbrunnenBild DorfbrunnenDer Dorfbrunnen vor der Kirche wurde früher auch als Keltenbrunnen bezeichnet.

Aus der Geschichte geht hervor, dass sich der ursprüngliche Brunnenschacht oberhalb des heutigen Friedhofes befand, wo es den Aufschreibungen nach ein altes, ausgestorbenes Lüxem gab.

Beim Bau des Pfarrhauses wurde der Brunnenschacht zugeschüttet und das Wasser direkt in den Brunnen vor der Kirche eingeleitet.

Dorfrundgang - Station 15

Banner KircheBild KircheIn erhöhter Lage westlich des Ortskerns existierte seit dem späten 15. Jahrhundert eine kleine Kapelle.

Das Bild zeigt die Lüxemer Kirche mit dem gotischen Chorturm aus dem 15. Jahrhundert
und dem spätgotischen Kirchenschiff aus dem 16. Jahrhundert.

In dieser Westansicht ist ebenfalls der Erweiterungsbau aus dem Jahre 1923 zu sehen.

Ende 1963 musste die Alte Kirche abgerissen werden. Der Wiederaufbau erfolgte von 1964 bis 1966.

Der neue Kirchturm ist 20 Meter hoch und 12 Tonnen schwer. Die feierliche Konsekration erfolgte am 6. August 1966.

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